Ausstellung #24 OTTO DIX NANA DIX DADA DIX
Kulturverein Bad Letzigraben - KULT
Edelweisstrasse 5 / CH-8048 Zürich
QUICKINFO
DIX DADA IM MAX FRISCH - BAD
KULT! – Das sind die künstlerischen Interventionen im Max Frisch Bad Letzigraben Zürich. 1999 von Pier Geering gegründet, steht der Kulturverein Bad Letzigraben - KULT ebenso für experimentelle Positionen der Gegenwartskunst wie auch für das Engagement und die Unterstüt-zung von Künstlern und Kulturtätern, welche sich mit der Situation des Max Frisch-Bades auseinan-dersetzen. In diesem Spannungsfeld präsentieren wir auch regelmäßig Kunst im Geiste der klassi-schen Moderne.
2006/2007 wurde das Max Frisch Bad von Grund auf renoviert und dabei «rückgebaut». Das heißt, man orientierte sich wieder klar an den Originalplänen von Max Frisch und Gartenarchi-tekt Gustav Ammann. Dem Kulturverein KULT kam dabei eine spezielle Rolle zu. Neu geschaffe-ne Galerieräume kamen unter die Regie des Kulturvereins, mit dem Mandat, diese mit künst-lerischen und kulturellen Ausstellungen und Initiativen zu bestücken. Dieser Auftrag ist für uns die experimentelle, dadaistische Basis, um ein multikulturelles Freibad-Publikum mit progres-siver Kunst zu konfrontieren. Dies unter klarer Berücksichtigung der Tatsache, dass das Max Frisch- Bad ein öffentliches Bad ist, wir also Kunst im öffentlichen Raum präsentieren. Was einer-seits eine Herausforderung für das vielschichtige Bad-Publikum darstellt und andererseits ebenso für die ausgestellten Künstler / Werke. Eine Aufgabe, welcher wir gerne mit Leidenschaft nachgehen.
Im Sinne von «back to the future» im historisch-modernen Max Frisch-Bad steht auch die Präsen-tation von Otto Dix’ Werken in unseren «Aquarium»-Galerieräumen. Weltkunst im Volksbad, die «Kupplerin» und der «Soldat» treffen auf Badegäste in Flipflops. Es entstehen so neue Kunsterleb-nisse, überraschende Konfrontationen für die präsentierten Künstler wie auch für das sehr gemischte Publikum. Kunstsammlerin trifft auf Bikini-Girl, Kurator wird befragt von jungen Nichtschwimmern. Was oft eine spezielle, bizarre Situation ist. Ganz im Sinne von Dada. Gegensätzliches wird verschmolzen, anscheinend Unvereinbares lässt zusammen eine soziale Plastik entstehen. Die gezeigte Kunst ist dabei das Transportmittel für Begegnungen, die zum Teil durchaus einen performativen Ausdruck haben können.
Eine spezielle Begegnung stellt auch die Ausstellung «Otto Dix – Nana Dix – Dada Dix» dar. Hier werden prägnante Werke dieses deutschen Klassikers den aktuellen, überaus speziellen Collagen seiner Enkelin Nana Dix gegenübergestellt und im Licht von Dada betrachtet. Dix und Dada stan-den zeitweilig klar in Verbindung, ebenso sind Nana Dix’ außergewöhnliche Papierarbeiten in diesem Kontext zu sehen. Ihre bildnerischen Visionen vermitteln oft Einblicke in ein dadaistisches Absurdistan.
Dass wir diese zwei wichtigen Künstler mit dem Namen Dix nun in Bezug zu Dada in Zürich vor-stellen können, freut uns sehr. Ganz wesentlich zum Gelingen dieses Vorhabens beigetragen hat dabei die Hegau-Bodensee Galerie in Singen am Hohentwiel (Deutschland) . Schon seit vielen Jahrzehnten stehen die Inhaber der Galerie mit Nana Dix und auch mit der Familie des Metallbildhauers und Goldschmieds Jan Dix aus Öhningen (Bodensee) in losem, aber freundschaftlichem Kontakt.
Max Frisch (Bad) goes Dada Dix!
Sascha Serfözö
Künstlerischer Leiter des Kulturvereins Max Frisch Bad Letzigraben Zürich – KULT
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