Ausstellung #04 | 01/2012 Natalia Simonenko
Wenn ein Punkt Bewegung und Linie wird, entstehen flächige und räumliche Energien, Harmonien, die vom Betrachter Besitz ergreifen und im Besonderen wenn Licht mit ins Spiel kommt, Farbklänge und Klangfarben, die einer inneren Gesetzmäßigkeit folgen, um sich im Raum auszubreiten, zu einer Symphonie mutieren, sich frei zu machen – oder Gegensätzlich verstummen wollen, schweigend ihrem Betrachter gegen über treten, wenn das Herz noch nicht bereit ist mitzuschwingen.
Natalia Simonenko hat Mut zur Kunst mit eigenen wilden Klangfarben, Mut zur Neu-Komposition mit individueller Struktur. Unbeeinflusst von den Moden des Kunstmarktes erzählt sie von der Schönheit der Welt, vom Licht das die Schönheit beseelt. Sie bekennt sich zu ihren Wurzeln, zu Schischkin und Repin, zu einem Realismus, der in der Nähe der Licht- und Luftmalerei des Impressionismus angesiedelt ist.
Es ist schwer, oder vielmehr eine seltene Gabe, den inneren Ausdruck in einer bezwingenden, wohltemperierten Sprache mitzuteilen, und zwar nicht durch ein Ungefähr oder Übertreibung, sondern durch eine gekonnte Orchestrierung der Kunst, die alles enthält, was das eigene Leben ausmacht. Zeit scheint gleich gefroren in der Licht trinkenden Malerei von Natalia Simonenko. Momentaufnahmen einer intensiven Beobachtungsgabe von Welt verwandeln sich in Malerei mit schönem und zugleich kräftig auftretendem Pathos.
Auszug aus der Vernissage – Rede von Frau Karin Weber, gehalten am 22.10.2010 gehalten im Museum in Döbeln.
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Die Hegau Bodensee Galerie präsentiert
Natalia Simonenko
Hier wohnt die Sonne
Dauer der Ausstellung: 29. 01. 2012 bis 24. 03. 2012
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